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UAV Befliegungen • Systemlösungen • Fernerkundung • Luftbildvermessung • Geoinformation
UAV Dienstleistungen

Vermessung

Mit unseren luftbildgestützten UAV-Vermessungsverfahren ist ein Areal von z. B. 1 km² innerhalb ca. 30 Minuten oder weniger beflogen, wobei eine Bild-Längsüberdeckung von 80% und eine Bild-Querüberdeckung von ca. 70% oder mehr eingehalten werden. Zusätzlich erfolgt meist zeitgleich mit hochgenauem GPS die Einmessung von lufteinsehbaren, markanten 3D-Bodenpunkten, sogenannten Paßpunkten. Der Einsatz von RTK-GPS hilft, die Anzahl der Bodenpaßpunkte zu reduzieren, eliminiert jedoch nicht vollständig ihre Notwendigkeit. Sie können zur Georeferenzierung und Kontrolle eingesetzt werden, dienen aber auch zu Feldkalibrierung der Kamera.

Die anschließende, rechnerische Oberflächenrekonstruktion beruht auf Bildverarbeitungsmethoden. Dabei werden aus den in einem Vorverarbeitungsschritt georeferenzierten Luftbildern durch Bildzuordnungsverfahren identische Oberflächenpunkte automatisch extrahiert. Dies erfolgt über den gesamten Luftbildverband hinweg und liefert als Zwischenergebnis eine sehr dichte 3D-Punktwolke, oftmals 100 Mio. und mehr 3D-Punkte. Darin sind lokale Feinformen mit einer Ausdehnung unter einem halben Meter genau erfasst.

 

 

Im Gegensatz dazu liefern herkömmliche, terrestrische Vermessungsverfahren i.d.R. wenige Tausend hochgenaue, markante 3D-Punkte, aus denen als Oberflächenrekonstruktion ein Dreiecksnetz aufgebaut wird. Lokale Feinformen werden so nicht erfasst und bedürfen somit einer separaten terrestrischen Erfassung.

Diverse Filterverfahren helfen, die enorm dichte 3D-Punktwolke auf ein mit z. B. ≤ 50 cm Rasterpunktabstand immer noch sehr dichtes 3D-Raster als digitales Oberflächenmodell (= DOM) zu reduzieren. Dabei wird für jeden 3D-Rasterpunkt seine Genauigkeit mitbestimmt, was bei terrestrisch gemessenen und daraus abgeleiteten Dreiecksnetzen meist nicht der Fall ist. Feinformen der Oberfläche, wie z. B. lokale Schüttungen, Auswaschungsrinnen oder Geländekanten werden photogrammetrisch somit qualitätssteigernd automatisch mit-modelliert. Die erzielbaren Höhengenauigkeiten je 3D-Rasterpunkt sind abhängig von der Bodenauflösung des Bildverbandes bzw. dessen Flughöhe. Sie betragen bei z.B. 4 cm Bodenauflösung ca. 3.5 cm bis 6 cm, also ca. das 0.8 bis 1.5-fache der Bodenauflösung. Die horizontale Punktpositioniergenauigkeit beträgt ca. 0.5 GSD.

 

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